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	<title>Indonesia 2014 &#187; Party</title>
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	<description>Röbi, Ivo und Duro auf Reisen</description>
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		<title>Die Weiterreise und zwei kühle Bier auf Eis gelegt</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Aug 2014 16:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem wir unsere Sachen an der Ostküste gepackt hatten, sagten wir Lebewohl zum paradiesischen Strand und zogen direkt mit dem Schnellboot weiter auf die kleine Insel Gili Trawangan. Doch es war wie vom Regen in die Traufe, oder besser gesagt: von der Apfeltorte zum Schokokuchen! Die drei Gili Inseln, die vor der Küste Lomboks liegen, sehen aus wie aus dem Ferienprospekt herauskopiert! Perlweisse Sandstrände, türkisblaues, kristallklares Wasser und lauter kleine Boote, die sich vor der Küste tummeln. Die Infrastruktur der drei Inseln hat sich den Vorlieben der Besucher...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir unsere Sachen an der Ostküste gepackt hatten, sagten wir Lebewohl zum paradiesischen Strand und zogen direkt mit dem Schnellboot weiter auf die kleine Insel <em>Gili Trawangan</em>. Doch es war wie vom Regen in die Traufe, oder besser gesagt: von der Apfeltorte zum Schokokuchen! Die drei Gili Inseln, die vor der Küste <em>Lomboks</em> liegen, sehen aus wie aus dem Ferienprospekt herauskopiert! Perlweisse Sandstrände, türkisblaues, kristallklares Wasser und lauter kleine Boote, die sich vor der Küste tummeln.</p>
<p>Die Infrastruktur der drei Inseln hat sich den Vorlieben der Besucher nach hierarchisch gegliedert: Auf <em>Gili Trawangan</em> ist die Hölle los, auf <em>Gili Air</em> findet man eine angenehme Mischung aus Barbetrieb und Idylle und auf<em> Gili Meno</em> fühlt man sich wie ein Schiffsbrüchiger auf einer einsamen Tropeninsel oder wie Tom Hanks im Film <em>Cast Away</em>.</p>
<p><span id="more-745"></span></p>
<p>Idylle hatten wir bereits zur Genüge und so landeten wir erst einmal in Gili Trawangan (oder &#8220;Gili Trrawualalangaah&#8221; für die besoffenen Aussies), der berüchtigten Backpacker-Partyinsel von Indonesien. Die Insel hat aber weit mehr zu bieten als nur aufregende Partynächte. Was einem gleich zu Beginn auffällt ist die Abwesenheit des allgegenwärtigen Lärms der Motorräder, denn die Gili&#8217;s sind verkehrsfrei. Zur Rushhour muss man höchstens einigen Fahrrädern oder Pferdekutschen ausweichen. Überhaupt war die Stimmung bei unserer Ankunft sehr gemütlich und verdächtig ruhig, wahrscheinlich waren alle Partytiger noch in der Ausnüchterungsphase. Auf der Insel, die so klein ist, dass man sie in zwei Stunden zu Fuss umrunden kann, reihen sich am Strand dutzende Bars, Restaurants und kleine Läden aneinander, gespickt mit allerlei kleinen Ständen, die Früchte und andere Leckereien feil bieten. Authentische Kulturerlebnisse sucht man hier vergebens, aber deswegen kommt man auch nicht auf die Gili&#8217;s.</p>
<p>Allerdings ist Hochsaison und nahezu alle Unterkünfte sind ausgebucht oder werden zu horrenden Preisen angeboten. Es hat eine Weile gedauert, bis wir dann doch eine bezahlbare Unterkunft fanden. Wir taten, was man hier eben tut und legten uns an den wunderschönen Sandstrand. Dies sollte nicht das letzte Mal gewesen sein während unseres Aufenthaltes. Gegen Abend erwachte die Insel immer mehr zum Leben und nach und nach begannen die Lautsprecher zu wummern. Ich war überrascht von der guten Musik, da feinste europäische, elektronische Beats gespielt werden, statt den immer gleichen Charts.</p>
<p>Am Abend des ersten August fanden wir uns mitten in einer riesigen, wilden Beach-Raveparty wieder. Es gab Feuerwerk, Elektrobeats, Feuershows und eine Menge crazy Leute die barfuss auf dem Sand tanzten. Die Musik war laut, das Bier günstig und die Mädchen schön. Ich muss sagen, der Ersatz für den verpassten Schweizer Nationalfeiertag und die Streetparade war mehr als gerecht!</p>
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<p>Gili Trawangan ist auch ein kulinarisches Schlaraffenland. Wenn auch etwas teuer, so bietet die Insel doch eine riesige Anzahl feiner Restaurants, Bistros, Bäckereien und einen Nightmarket, auf dem man sich sein Abendessen selber zusammenstellen kann aus Hühnchenspiessen, gebratenem Reis, frisch gegrilltem Fisch, Meeresfrüchten, Frühlingsrollen und auf was immer man noch Lust hat. Es gab sogar ein gefährlich feines Dessertbuffet auf dem Markt. Überall gibt es frische Fische und Meeresfrüchte in Hülle und Fülle.</p>
<p>Am nächsten Abend war uns nicht schon wieder nach Feiern zumute und wir suchten eine alternative Abendbeschäftigung. Passend für unseren Relax-Abend fanden wir ein Outdoor-Kino direkt am Strand, wo man unter Sternenhimmel Filme geniessen kann. In so einem schönen Kino bin ich noch nie gesessen und das für 4 Franken, Getränk inklusive. Nach dem Film wollten wir noch ein Bierchen trinken gehen, was sich als fataler Fehler erwies. Bei eben genannter Tätigkeit lernten wir einen sehr trinkfreudigen Schotten kennen und Schotten sind ja für eben genannte Tätigkeit sehr bekannt. Dieser dachte nicht im Traum daran, uns jetzt schon heimgehen zu lassen und daraus wurde auch nichts. Auf jeden Fall wurde es erneut eine lange und sehr amüsante Nacht <img src="https://indonesia.robertkrieg.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif" alt=":)" class="wp-smiley" /> </p>
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<p>Die darauffolgenden Tage unterschieden sich nicht sonderlich, wir genossen die Erholung am Strand, schwammen im türkisblauen Meer und stopften uns die Bäuche voll. Wir lagen auf dem weissen Sand und reduzierten unsere Bewegungen auf ein Mininum. Wir spielten jeweil ausgiebige Runden Schere-Stein-Papier darum, wer dem andern die Tasche reichen oder an der Bar eine Cola ordern muss. Unterdessen habe ich einen weiteren 400-Seiten Schunken gebodigt und suche mir einen neuen Roman. Einen solchen findet man problemlos in einer der Bookshops, wo Occasionbücher gekauft oder getauscht werden können. Wir konnten dem Schotten und seinen Artgenossen entfliehen und waren für einmal bei Zeiten in den Federn.</p>
<p>Am nächsten Tag schafften wir wenigstens ein Minimum an Aktivität und liehen uns ein Schnorchelset aus. Der Aufwand (Aufstehen und 20m zum Schnorchenstand laufen!!) war immens, hat sich aber mehr als gelohnt! Es dauerte nicht lange und wir erblickten die erste Meeresschildkröte, die ein paar Meter unter uns vorbeitauchte. Wir konnten uns immer mehr annähern und schlussendlich schwamm ich für eine Weile gut einen Meter neben einer Schildkröte her. Wir entdeckten noch ein halbes Dutzend weitere der stolzen Meeresgeschöpfe, die bis zu einem Meter lang waren. Die Kamera war leider nicht dabei und daher gibt es Schildkrötenfotos leider nur aus der Aufzuchtsstation. Duro ist unterdessen geplagt von Magenbeschwerden und Durchfall und mir tut mein Schultergelenk weh, warum auch immer. Vielleicht sind unsere Körper langsam aber auch wieder gierig nach neuen Abenteuern.</p>
<p>Am letzen Tag entschlossen wir uns noch einen Abstecher auf eine weitere Gili-Insel zu unternehmen. Diese liegen so nahe beieinander, dass man sich ernsthaft überlegt rüberzuschwimmen, was aber aufgrund der Strömungen zu gefährlich wäre. Mit dem Boot setzten wir zu Gili Meno über. Hier beschränkt sich die Infrastruktur auf das Allernötigste und man wähnt sich auf einer einsamen, romantischen Tropeninsel. Gili Meno ist 360° von feinkörnigem, weissem Sandstrand und Korallenriffen umgeben. Das Wasser wechselt so harmonisch zwischen türkis und dunkelblau ab, dass man meinen könnte, die Inselbewohner hätten blaue Farbkübel ins Meer gekippt. Hier haben wir unserer Bräune und unseren Krimis gefröhnt und wieder einmal einen Tag am Strand verbracht.</p>
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<p>Morgen ist dann aber fertig mit Faulenzen, schliesslich ist es für euch Leser wenig interessant, wenn wir nur in der Sonne liegen! Und mich selbst reizt es unlängst wieder, neue verborgene Welten zu entdecken. Unterdessen haben wir unsere Weiterreise geplant und diese verspricht gehörig neue Abenteuer. Für das letzte Kapitel meiner Indonesienreise fliegen wir nach <em>Borneo</em>, in das Herz des Regenwaldes. Hier gibt es keine Strandbars und Outdoorkinos, dafür Spinnen, Schlangen, Kannibalen und Raubkatzen. Und noch viel wichtiger: Hier gibt es Einige der letzen frei lebenden Orang-Utans. Und diese möchte ich unbedingt sehen, wenn wir denn das Glück haben, einen zu entdecken. Das Reisen in diesen entlegenen Gegenden ist allerdings zeitaufwändig und kostspielig und ich hoffe, dass alles funktioniert wie geplant oder zumindest, dass wir nicht aufgefressen werden!</p>
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		<title>Wo Indonesien aufhört und der Westen wieder anfängt</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jul 2014 11:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir entschieden uns, direkt in den Süden von Bali weiterzuziehen. Unser Sitzleder war langsam wieder gefestigt und wir waren bereit für die nächste Bus-(Tor)tour. Mit fünf mal Umsteigen fuhren wir mitten durchs Hochland zum südlichen Zipfel der Insel. Für viele ist Südbali DAS Bali, für andere das genaue Gegenteil. Kuta, Seminyak, Sanur etc. sind die grossen Touristenziele hier. Auf unserer Fahrt passierten wir arme Bauerndörfer und betraten im Süden eine andere Welt. Abgesehen von der Sprache könnte man hier an jeder Touristendestination der Welt sein. Bars und Shops...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wir entschieden uns, direkt in den Süden von Bali weiterzuziehen. Unser Sitzleder war langsam wieder gefestigt und wir waren bereit für die nächste Bus-(Tor)tour. Mit fünf mal Umsteigen fuhren wir mitten durchs Hochland zum südlichen Zipfel der Insel. Für viele ist Südbali DAS Bali, für andere das genaue Gegenteil. Kuta, Seminyak, Sanur etc. sind die grossen Touristenziele hier. Auf unserer Fahrt passierten wir arme Bauerndörfer und betraten im Süden eine andere Welt. Abgesehen von der Sprache könnte man hier an jeder Touristendestination der Welt sein. Bars und Shops reihen sich dicht aneinander, bevölkert von ungewohnt viel heller Haut und dicken Bäuchen.</p>
<p><span id="more-361"></span></p>
<p>Wir bezogen eine superbillige Unterkunft in Kuta, dem Zentrum des Touristenmekkas. Was der Ballermann in Mallorca für die Deutschen ist, ist Kuta für die Australier. Hordenweise junge Aussies fliegen im Sommer auf Bali um die übrig gebliebenen Hirnzellen vollständig in Arak (indonesischer Reisschnaps) zu ersäufen. Kuta ist allerdings auch ein Surferparadies, bzw. das Surferparadies schlechthin und am Strand tummeln sich hunderte Surfer im Wasser.</p>
<p>Unser Zimmer liegt in einem schönen kleinen Garten, dessen Flora und Fauna sich bis in unser Zimmer weiterstreckt. Käfer, Spinnen, Geckos und ein hauseigener kleiner Ameisenhaufen inklusive. Doch für 3 Fr. pro Nase nimmt man einiges in Kauf. Unser Aktivitätspegel schrumpfte weiter und ein Grossteil unseres Tagesinhaltes besteht aus Rumliegen am Strand und dem ewigen Kampf mit den kleinen, mühsamen Sandkörnli, die sich in windeseile überall, absolut überall befinden.</p>
<p>Nach Beobachtung der verschieden talentierten Surfer (von Superprofi bis Kleinkind) entschieden wir, dass wir das doch auch können. Auf eine Surflektion verzichteten wir und mieteten einfach ein Brett für eine Stunde. Auf die Welle warten, aufstehen, losfahren, so in etwa müsste das doch funktionieren. Mehr oder weniger ahnungslos paddelten wir ins Meer hinaus und versuchten unser Glück. Schnell merkten wir, woher die sonnengebräunten Surfer ihre muskulösen Bodies haben, Surfen ist ja so was von anstrengend! Allerdings nicht das Surfen selber, sonder der Weg dahin. Um erst einmal nach draussen zu kommen, muss man eine nie endende Zahl von Wellen überwinden, die einem jedesmal den Kopf mit Salzwasser durchspülen.</p>
<p>Wir gaben den Versuch auf, die grossen Wellen weiter draussen zu erreichen, aber das war wohl ohnehin besser so. Wir übten uns mit den anderen Kindern an den kleineren Wellen und siehe da, es geht doch! Stilsicher mit den Armen rudernd brauste ich mit Höchsttempo auf meiner 30cm Welle richtung Strand. Ivo beherrschte das Surferhandwerk besser als ich, da er schon in Australien gesurft war.</p>
<p>Wir absolvierten knapp unsere Stunde, bevor wir entkräftet wieder an Land paddelten. Noch eine Portion Sonne, bevor wir uns für den Abend stärkten. Hauptattraktion Nummer Zwei in Kuta ist das Nachtleben und wir wollten uns die niveaulosen Aussies zumindest einmal antun. Wenn schon denn schon steuerten wir gleich einmal den grössten aller hiesigen Clubs an. Der Nachtklub &#8220;Kuta Skygarden&#8221; ist nicht nur ein Club, sondern gleich 8 in einem. Wir betraten diesen Spasstempel, bezahlten den horrenden Eintritt und wurden höchst professionell und effizient hinengeschleust. Eintritt bezahlen &#8211; Startgetränk wählen &#8211; Abholen &#8211; Trinken &#8211; Spass haben &#8211; heimgehen. Das Prozedere läuft perfekt organisiert ab und eine extra Startgetränk-Bar münzt das Ticket in Flüssiges um. Das industralisierte Spass-Haben. Endlich drin hatten wir mühe uns in diesem hedonistischen Labyrinth zurechtzufinden. Auf drei Stockwerken befinden sich vier grosse Dancefloors und mehrere Bars, die sich gegenseitig mit der Lautstärke zu überbieten versuchen. Wir flüchteten uns erst mal auf die Rooftop Bar und planten den Partyabend aus sicherem Abstand. Gleich nebenan übrigens das grosse Denkmal für die Bombenanschläge einiger nicht ganz so hedonistisch veranlagter Fundamentalisten im Jahr 2006, die 200 Partygänger das Leben kostete.</p>
<p>Schritt für Schritt erkundeten wir das verwinkelte Labyrinth aus Gängen, Treppen, Strobolicht und Techno bis dann der Abend auch irgendwann zu Ende war und wir mit leeren Taschen und vollen Ohren nach hause schwippsten. Heute lagen wir ereignislos am Strand herum und nahmen die Verkäufer auf den Arm, die einem unablässig Armbändeli, Kokosnüsse, Kokain, Pfeilbogen und weiss der Gugger was verkaufen wollen. Mein Name ist Gollum aus Mordor, Quabumbuli aus Polen oder wir kommen aus Nigeria, man hat uns alles abgekauft. Ob denn Mordor auch an der Fussball-WM teilnehme?</p>
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<p>Ich habe bald genug von diesem Touristenmekka und freue mich, wieder in authentischere Gebiete vorzudringen. Leider müssen wir noch für eine Weile in der näheren Umgebung verbleiben, da ich mein Visa verlängern muss und die Bürokratie der Immigrationsbehörden leider nicht halb so effizient funktioniert wie der Schnapskonsum.</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!</p>
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		<title>Nächste Haltestelle: Yogyakarta, das kulturelle Zentrum von Java</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 05:47:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Mit unserem einzigartigen Schlafrhytmus sind wir bereits um vier Uhr morgens aufgewacht und sassen in der Lobby unseres Hostels, als uns ein älterer indonesischer Herr Gesellschaft leistete, der erstaunlich gut Englisch sprach. Bis zum Tagesbeginn haben wir mit ihm ausführlich über Indonesien, Politik, Gott und die Welt diskutiert, was sehr spannend und informativ war. Selbst über heiklere Themen wie Religion und Sex konnten wir reden. Um Acht Uhr begaben wir uns per Petak zum Bahnhof, wo wir erstaunlich problemlos ein Zugsticket nach Yogyakarta buchten. Verhältnismässig haben wir ein...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit unserem einzigartigen Schlafrhytmus sind wir bereits um vier Uhr morgens aufgewacht und sassen in der Lobby unseres Hostels, als uns ein älterer indonesischer Herr Gesellschaft leistete, der erstaunlich gut Englisch sprach. Bis zum Tagesbeginn haben wir mit ihm ausführlich über Indonesien, Politik, Gott und die Welt diskutiert, was sehr spannend und informativ war. Selbst über heiklere Themen wie Religion und Sex konnten wir reden.</p>
<p>Um Acht Uhr begaben wir uns per Petak zum Bahnhof, wo wir erstaunlich problemlos ein Zugsticket nach Yogyakarta buchten. Verhältnismässig haben wir ein 1. Klasse Ticket gekauft, was sich durch die Anwesenheit einer Klimaanlaage auszeichnet. Wir suchten unsere Plätze und setzten uns in den mobilen Gefrierschrank, in welchem wir gut eingepackt unsere 8-stündige Fahrt nach Osten begannen. Die Reise führte durch malerische Landschaften, endlose Reisfelder und Slum Siedlungen.</p>
<p><span id="more-139"></span></p>
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<p>Mit üblicher zweistündiger Verspätung kamen wir abends in Yogyakarta an, einst das Machtzentrum von Java und heute das kulturelle Zentrum, eine mittelgrosse, schöne Studentenstadt. Hier ist alles etwas gelassener als in Jakarta und auch etwas kühler, das heisst es braucht etwa 30 Sekunden länger, bis einem der Schweiss herunterläuft.</p>
<p>In einem Quartier kleiner verworrener Gassen hat es unzählige günstige Hostels (hier heisst das &#8220;Losmen&#8221;), welche meist ausgebucht waren. Wir haben dann doch ein gemütliches Zimmer gefunden. Der Eingang führ direkt durch das Wohnzimmer der ansässigen Familie. Hier grinst uns jeweils das 1.40m kleine, alte Mütterchen an, wenn wir nach Hause kommen und leider die halbe Familie aufwecken, die vor der Eingangstüre liegt.</p>
<p>Wir haben für den nächsten Tag gleich einen Ausflug zu den lokalen Sehenswürdigkeiten, sprich Tempeln gebucht. Da diese bei Sonnenaufgang am schönsten seien, haben wir uns überreden lassen, morgens um vier zu starten. Das lag ja passend in unserem Rhytmus. Gut unausgeschlafen tuckerten wir am Morgen auf einen Hügel, um <em>Borobodur</em>, den grössten buddhistischen Tempel der Welt, im Sonnenaufgang zu bestaunen. Dieser entschied sich leider just bei Sonnenaufgang, sich lieber im Nebel zu verstecken. Aber wir konnten zumindest in der Ferne die Flanken der riesigen Vulkane erahnen. Danach ging es weiter zum Tempel selbst, ein riesiges Bauwerk aus dem 8. Jahrhundert. Zusammen mit einer Million Anderer, meist lokalen Touristen und Schulklassen kraxelten wir auf dem monumenalen Steinhaufen herum. Wieder einmal waren wir die Hauptattraktion und mussten für dutzende Fotosessions bereit stehen und mit den  Schülern Englisch üben. Ich glaube wir beginnen bald, Geld für die Fotos zu verlangen, das wäre eine sichere Quelle, unsere Reise zu finanzieren.</p>
<p>Der nächste Stop war der hinduistische Tempel <em>Prambanan</em>, der sich architektonisch sehr von Borobodur unterscheidet und mich stark an Angkor Wat in Kambodscha erinnerte. Unsere Tempelenergie war schon niedrig und nach dem nächsten Überfall der Schülerhorden versteckten wir uns im Museum.</p>
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<p>Zurück zu Hause haben wir erst einmal geschlafen und uns abends zum Nachtessen mit unseren neuen Reisekumpanen aus Kanada, Finnland und Holland verabredet. Nach dem Essen begaben wir uns in die Bar &#8220;Lucifer&#8221;, die hier unbehelligt in einem muslimischen Land stehen darf. Eine Bar weiter wurden wir von einer ausgezeichneten Liveband überrascht, welche eine wirklich grandiose Show bot und die Top 100 der Rock Evergreens bestens beherrschte. Die Musik war so laut, das es sogar das allgegenwärtige Gejaule der Muhezzins übertönte. Allah vs. Axel Rose, quasi. Ich finde es spannend, wie viele gegensätzliche Dinge in diesem Land scheinbar ohne Probleme miteinander auskommen.</p>
<p>Als die Band in den nächsten Club zog, sind wir ihnen wie Groupies gefolgt und konnten trotz gross ausgeschildertem Flip-Flop und Kurze-Hosen-Verbot passieren. Dort haben noch lange weiter gefeiert. Als der unersättliche Muhezzin seine Arbeit frühmorgens wieder aufnahm und die Allaaaaaah-Chöre über die langsam erwachende Stadt hallten wie das ferne Jaulen eines Wolfsrudels, lagen wir längst eingekuschelt in unsere nicht vorhandenen Decken und schlummerten friedlich.</p>
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<p>Heute führen wir den Haushalt nach und sorgen für frische Wäsche und einen Reiseplan. Morgen ziehen die Gefährten weiter in den Osten zum Mt. Bromo, dem einsamen Vulkan.</p>
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