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	<title>Indonesia 2014 &#187; Tempel</title>
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	<description>Röbi, Ivo und Duro auf Reisen</description>
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		<title>Hier fühlt sich Indiana Jones zuhause!</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2014 10:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Fahrt von Kuta nach Ubud dauert nur zwei Stunden, aber es fühlt sich an, als hätte man das Sonnensystem gewechselt. Ubud ist der Antipol zum Partymekka Kuta.  Die Touristenmenge scheint sich fast homogen aufzuteilen. Die sonnenhungrigen Partytiger (Erkennungsmerkmal: Biermarken-Trägershirt und Badehosen) erobern Kuta, die alternativ angehauchten Weltenbummler (orientalische Schlabberhosen und mindestens 10 Armbändeli) nisten sich in Ubud ein. Wer denkt, hier sei es weniger touristisch irrt sich, der Markt hat sich aber freilich dem Kundensegment angepasst. Statt Bintang gibts Avocadosmoothie, statt &#8220;Mega Aussie Beefburger&#8221; veganes Nasi Goreng....]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Fahrt von Kuta nach Ubud dauert nur zwei Stunden, aber es fühlt sich an, als hätte man das Sonnensystem gewechselt. Ubud ist der Antipol zum Partymekka Kuta.  Die Touristenmenge scheint sich fast homogen aufzuteilen. Die sonnenhungrigen Partytiger (Erkennungsmerkmal: Biermarken-Trägershirt und Badehosen) erobern Kuta, die alternativ angehauchten Weltenbummler (orientalische Schlabberhosen und mindestens 10 Armbändeli) nisten sich in Ubud ein. Wer denkt, hier sei es weniger touristisch irrt sich, der Markt hat sich aber freilich dem Kundensegment angepasst. Statt Bintang gibts Avocadosmoothie, statt &#8220;Mega Aussie Beefburger&#8221; veganes Nasi Goreng. Hier kann man nicht Jetski fahren oder ausgiebig feiern, dafür gibt es Yoga, Gesichtsmasken, Holzschnitzkurse und traditionelle Tanzaufführungen.</p>
<p><span id="more-445"></span></p>
<p>Trotzdem ist die Stimmung hier merklich angenehmer und gemütlicher. Ubud ist eine schöne Stadt mitten im Dschungel, die Häuser sind fast alle mit hinduistischen Ornamenten geschmückt und zahlreiche Dschungelbäume säumen die Strassen. Neu in meiner Begleitung ist Marco, ein Franzose, Landwirtschaftsmaschinenmechaniker und Neuling im Reisehandwerk. Wir haben uns zwei Roller gemietet, da es einiges in der Umgebung von Ubud zu entdecken gibt. Wir tuckerten als erstes aus der Stadt hinaus, auf der Suche nach den berühmten, balinesischen Reisterassen, welche überall im Hochland zu finden sind. Die Aussicht war atemberaubend und wir schlenderten auf den schmalen Pfaden durch die verschiedenen Ebenen der Reisfelder.</p>
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<p>Auf dem Rückweg wurden wir von einem heftigen Platzregen erwischt und waren natürlich die Einzigen ohne Regenschutz. Aber ein bisschen Abkühlung kann nicht schaden. Am Abend genossen wir eine Massage, was hier schon fast zum Pflichtprogramm gehört. Ab 22 Uhr ist in Ubud ohnehin Feierabend, die Lichter wurden aber schon vorher ausgeknipst. Nach dem Essen fiel in der ganzen Stadt kurzerhand der Strom aus. Eifrig wurden überall Kerzen aufgestellt und mit Taschenlampen hantiert. Wir tasteten uns nach Hause und ohne Licht war nicht mehr viel mehr zu tun, als zu Bett zu gehen.</p>
<p>In Ubud scheint es mir, bin ich im &#8220;richtigen&#8221; Bali, hier spürt man die Kultur, Architektur und Religion eines uralten Volkes voller mythischer Bräuche. Mit Spannung beobachte ich die hinduistischen Rituale der Balinesen. Morgens zum Beispiel werden alle Geschäfte gepriesen. Dazu legt jedes Restaurant und jeder Laden ein kleines Tellerchen aus Bambusblättern vor den Eingang mit Opfergaben. Das kann Allerlei sein: Ein paar Blumen, einen Esslöffel Reis, vielleicht eine Zigarette, eine Packung Fertignudeln oder was die Götter sonst noch so mögen. Dann noch ein paar Spritzer Sojasauce darüber und das Karma ist gerettet. Gegen den Abend liegen überall hunderte von diesen längst zertrampelten, süssen kleinen Opferschäleli herum.</p>
<p>Es gibt allerlei Bräuche und Sitten dieser Kultur, die man als Westler auf den ersten Blick nicht versteht. Zum Beispiel rauchen alle Indonesier, fast ausnahmslos. Allerdings nur die Männer, ich habe noch nie eine Frau rauchen sehen, es sei denn Prostituierte. Ein anderer Brauch ist es z.B. sich einige Reiskörner ins Gesicht zu kleben. Ich habe in Erfahrung gebracht, dass das gut für die Fruchtbarkeit sei. So sitzen manchmal alle im Bus mit Reis auf der Nase. Bei mir hat der Reis nicht geklebt. Vielleicht bin ich zu wenig fromm oder brauche ich nur die falsche Klebetechnik?</p>
<p>Am nächsten Tag fuhren wir mit unseren Scootern zum <em>Gunung Kawi</em>, einer sagenumwobenen Tempelanlage im Dschungel, in der Nähe von <em>Tampaksiring</em>. Hier stehen 8 grosse Steinsäulen die König <em>Udayana</em>, Königin <em>Mahendradatta</em> und so weiter gewidmet sind. Die Steinhaufen waren ganz nett, aber eindrücklich sind diese vorallem durch ihre Umgebung. Zwischen riesigen Dschungelbäumen schlängelt sich ein Bach durch ein malerisches Tal, gespickt von uralten Tempelbauten. So gleich wähnte ich mich in einem Indiana Jones Film!</p>
<p>Eine Million Treppenstufen später standen wir wieder bei unseren Töffs und knatterten zum nächsten Ziel, dem <em>Monkey Forest</em>. Dies ist ein Mix aus atemberaubender Dschungellandschaft und Tempelbauten, und dies inmitten der Stadt! Waghalsige Steinbrücken winden sich um meterdicke Dschungelbäume und alles ist überwuchert von grünen Dschunelranken. Die grüne Enklave und Mega-Touri-Attraktion wird von zwei Sorten Affen besucht: Uns, und einer Horde von kleinen, grauen Makaken. Diese (vorallem die Babies) sind sehr niedlich anzusehen, doch der Schein trügt. Die Bande ist sehr frech! Hunderte Makaken wuseln um und auf den Touristen herum, die für ein stetiges Nahrungsangebot sorgen. Ein kleines Äffchen sprang mir kurzerhand auf die Schulter, fand Halt an meinen Ohren und kraxelte mir auf den Kopf. Dann stibitze es schnell wie der Wind meine Wasserflasche und hoppste auf die nächste, unerreichbare Steinstatue, um mich hämisch anzugrinsen. Ich grinste hämisch zurück, als das Dummerchen zwar schlau genug war, die Flasche zu öffnen, diese aber auf die falsche Seite kippte und das Wasser ausleerte. Tja, so blieben wir eben beide durstig!</p>
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<p>Zurück in der Zivilisation war unser Entdeckergeist noch nicht gebrochen und wir begaben uns zum <em>Augung Rai Museum of Art</em>, um den Tag kulturell abzurunden. Hier bemühte ich mich, mir einzureden wie unglaublich spannend diese traditionellen Malereien doch sind. Ich fand dann allerdings auch einige zeitgenössische Werke von indonesischen Künstlern, die mir zum Teil wirklich gefielen.</p>
<p>Nach einem Spaziergang durch einen zauberhaften, balinesischen Museumsgarten voller kleiner Brücken, Teiche mit Seerosen und gefürchigen Drachenköpfen und Schlangenfrauen, die Wasser in Reisfelder speien, fuhren wir zurück ins Hostel. Hier geniesse ich auf meiner Bambusterasse eine indonesische Nelkenzigarette und lausche dem nicht enden zu wollenden Prasseln des Regens.<br />
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<h3>Video:</h3>
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		<title>Nächste Haltestelle: Yogyakarta, das kulturelle Zentrum von Java</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2014 05:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit unserem einzigartigen Schlafrhytmus sind wir bereits um vier Uhr morgens aufgewacht und sassen in der Lobby unseres Hostels, als uns ein älterer indonesischer Herr Gesellschaft leistete, der erstaunlich gut Englisch sprach. Bis zum Tagesbeginn haben wir mit ihm ausführlich über Indonesien, Politik, Gott und die Welt diskutiert, was sehr spannend und informativ war. Selbst über heiklere Themen wie Religion und Sex konnten wir reden. Um Acht Uhr begaben wir uns per Petak zum Bahnhof, wo wir erstaunlich problemlos ein Zugsticket nach Yogyakarta buchten. Verhältnismässig haben wir ein...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Mit unserem einzigartigen Schlafrhytmus sind wir bereits um vier Uhr morgens aufgewacht und sassen in der Lobby unseres Hostels, als uns ein älterer indonesischer Herr Gesellschaft leistete, der erstaunlich gut Englisch sprach. Bis zum Tagesbeginn haben wir mit ihm ausführlich über Indonesien, Politik, Gott und die Welt diskutiert, was sehr spannend und informativ war. Selbst über heiklere Themen wie Religion und Sex konnten wir reden.</p>
<p>Um Acht Uhr begaben wir uns per Petak zum Bahnhof, wo wir erstaunlich problemlos ein Zugsticket nach Yogyakarta buchten. Verhältnismässig haben wir ein 1. Klasse Ticket gekauft, was sich durch die Anwesenheit einer Klimaanlaage auszeichnet. Wir suchten unsere Plätze und setzten uns in den mobilen Gefrierschrank, in welchem wir gut eingepackt unsere 8-stündige Fahrt nach Osten begannen. Die Reise führte durch malerische Landschaften, endlose Reisfelder und Slum Siedlungen.</p>
<p><span id="more-139"></span></p>
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<p>Mit üblicher zweistündiger Verspätung kamen wir abends in Yogyakarta an, einst das Machtzentrum von Java und heute das kulturelle Zentrum, eine mittelgrosse, schöne Studentenstadt. Hier ist alles etwas gelassener als in Jakarta und auch etwas kühler, das heisst es braucht etwa 30 Sekunden länger, bis einem der Schweiss herunterläuft.</p>
<p>In einem Quartier kleiner verworrener Gassen hat es unzählige günstige Hostels (hier heisst das &#8220;Losmen&#8221;), welche meist ausgebucht waren. Wir haben dann doch ein gemütliches Zimmer gefunden. Der Eingang führ direkt durch das Wohnzimmer der ansässigen Familie. Hier grinst uns jeweils das 1.40m kleine, alte Mütterchen an, wenn wir nach Hause kommen und leider die halbe Familie aufwecken, die vor der Eingangstüre liegt.</p>
<p>Wir haben für den nächsten Tag gleich einen Ausflug zu den lokalen Sehenswürdigkeiten, sprich Tempeln gebucht. Da diese bei Sonnenaufgang am schönsten seien, haben wir uns überreden lassen, morgens um vier zu starten. Das lag ja passend in unserem Rhytmus. Gut unausgeschlafen tuckerten wir am Morgen auf einen Hügel, um <em>Borobodur</em>, den grössten buddhistischen Tempel der Welt, im Sonnenaufgang zu bestaunen. Dieser entschied sich leider just bei Sonnenaufgang, sich lieber im Nebel zu verstecken. Aber wir konnten zumindest in der Ferne die Flanken der riesigen Vulkane erahnen. Danach ging es weiter zum Tempel selbst, ein riesiges Bauwerk aus dem 8. Jahrhundert. Zusammen mit einer Million Anderer, meist lokalen Touristen und Schulklassen kraxelten wir auf dem monumenalen Steinhaufen herum. Wieder einmal waren wir die Hauptattraktion und mussten für dutzende Fotosessions bereit stehen und mit den  Schülern Englisch üben. Ich glaube wir beginnen bald, Geld für die Fotos zu verlangen, das wäre eine sichere Quelle, unsere Reise zu finanzieren.</p>
<p>Der nächste Stop war der hinduistische Tempel <em>Prambanan</em>, der sich architektonisch sehr von Borobodur unterscheidet und mich stark an Angkor Wat in Kambodscha erinnerte. Unsere Tempelenergie war schon niedrig und nach dem nächsten Überfall der Schülerhorden versteckten wir uns im Museum.</p>
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<p>Zurück zu Hause haben wir erst einmal geschlafen und uns abends zum Nachtessen mit unseren neuen Reisekumpanen aus Kanada, Finnland und Holland verabredet. Nach dem Essen begaben wir uns in die Bar &#8220;Lucifer&#8221;, die hier unbehelligt in einem muslimischen Land stehen darf. Eine Bar weiter wurden wir von einer ausgezeichneten Liveband überrascht, welche eine wirklich grandiose Show bot und die Top 100 der Rock Evergreens bestens beherrschte. Die Musik war so laut, das es sogar das allgegenwärtige Gejaule der Muhezzins übertönte. Allah vs. Axel Rose, quasi. Ich finde es spannend, wie viele gegensätzliche Dinge in diesem Land scheinbar ohne Probleme miteinander auskommen.</p>
<p>Als die Band in den nächsten Club zog, sind wir ihnen wie Groupies gefolgt und konnten trotz gross ausgeschildertem Flip-Flop und Kurze-Hosen-Verbot passieren. Dort haben noch lange weiter gefeiert. Als der unersättliche Muhezzin seine Arbeit frühmorgens wieder aufnahm und die Allaaaaaah-Chöre über die langsam erwachende Stadt hallten wie das ferne Jaulen eines Wolfsrudels, lagen wir längst eingekuschelt in unsere nicht vorhandenen Decken und schlummerten friedlich.</p>
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<p>Heute führen wir den Haushalt nach und sorgen für frische Wäsche und einen Reiseplan. Morgen ziehen die Gefährten weiter in den Osten zum Mt. Bromo, dem einsamen Vulkan.</p>
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